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Welcher NAS Server ist der Beste für zuhause?

Welcher NAS Server für zuhause der Beste ist, ist weniger eine Sache des Preises. Vielmehr die Anzahl der Festplatten-Bays, der Prozessor, das Betriebssystem oder die Art der Festplatten, genauso wie der Stromverbrauch sollten darüber entscheiden.

 

HDD- oder SSD-Festplatte: Welcher NAS Server ist besser für zuhause?

Gerade bei den Festplatten gibt es große Unterschiede. Kein Wunder, dass viele beim Kauf unsicher sind und sich fragen, welcher NAS Server mit welcher Festplatte besser für zuhause ist.

HDD-Festplatten arbeiten rein mechanisch. Deswegen sind sie auch langsamer als eine SSD-Festplatte. Ihre Übertragungsgeschwindigkeit liegt zwischen 100 bis 160 Megabyte pro Sekunde. Bezüglich der Speicherkapazität gibt es einige Unterschiede. Je nach Modell kann sie zwischen 256 bis 20.000 Gigabyte erreichen.

Wegen ihrer digitalen Arbeitsweise, also ohne eine Bewegung der Schreib- und Leseköpfe, ist die Übertragungsgeschwindigkeit einer SSD-Festplatte um ein Vielfaches höher. Sie schwankt zwischen 500 bis 5000 Megabyte pro Sekunde. Der Speicherplatz kann 128 Gigabyte oder 16.000 Gigabyte (16 Terabyte) betragen. Kein Wunder, dass SDD-Festplatten teurer sind als HDDs. Da aber etliche NAS Server auf eine Datenübertragung von 120 Megabyte pro Sekunde beschränkt sind, ebenso wie auch die Datenübertragungskapazität des Internets (je nach Tarif) liefern die schnelleren SSDs keinen Vorteil.

 

bester NAS Server für zuhause

1 oder 2 Festplatten: Welcher NAS Server für zuhause ist optimal?

Ist die HDD- oder SSD-Entscheidung gefallen, muss die Frage geklärt werden, wie viel Festplatten der NAS Server an Bord haben soll. Eine Pauschalaussage dafür kann nicht gegeben werden. Denn die Zahl hängt von Deinem Speicherbedarf ab. Es gibt NAS-Systeme mit bis zu zehn Festplatten. Doch welcher NAS Server eignet sich dann für zuhause? Am gängigsten sind Modelle mit zwei Festplatten oder zwei Festplatten-Steckplätze. Für den Privatgebrauch reicht das in der Regel aus. Große Unternehmen hingegen benötigen deutlich mehr Festplatten.

Wie viele Festplatten in einem NAS Server verbaut werden können, lässt sich an der Anzahl der Festplatten-Slots ablesen, den BAY-NAS. Aber Achtung: Je mehr Festplatten Dein NAS-System hat, desto schwieriger ist es zu konfigurieren. Daher eigenen sich NAS Server mit 2-BAYs sehr gut für zuhause. Damit ist auch immer noch eine Sicherheitsplatte dabei, wenn eine der beiden einmal kaputt gehen sollte.

 

Welcher Formfaktor des NAS-Servers eignet sich für zuhause?

Es gibt Standard-Formfaktoren für Festplatten. Dies gewährleistet ihre einfache Integration in verschiedene Geräte. Viele NAS Server sind auf einen einzigen Formfaktor beschränkt und unterstützen somit nur 2,5-Zoll- oder 3,5-Zoll-Festplatten. Es gibt wenige NAS-Systeme, die beide Formfaktoren unterstützen.

Welcher Formfaktor des NAS Servers für zuhause geeignet ist, hängt vom benötigten Speicherplatz und der Betriebsgeschwindigkeit ab. NAS Server mit einem 3,5-Zoll-Steckplatz sind schneller und größer. Jedoch ist auch ihr Stromverbrauch höher. Hast Du aber Platz für die Installation eines NAS Servers und legst Du Wert auf einen geringen Energieverbrauch, dann profitierst Du von einem NAS-System mit 2,5-Zoll-Schacht.

 

Welche Anschlüsse braucht der NAS Server für zuhause?

Jeder NAS Server verfügt zur Integration in das Heimnetzwerk über eine LAN-Verbindung. Viele Modelle habe außerdem zwei LAN-Ports zur Unterstützung von Link Aggregation. Damit können zwei LAN-Ports kombiniert werden, um die Übertragungsgeschwindigkeiten zu und die Ausfallsicherheit zu erhöhen. Daneben können sie noch folgende Anschlüsse haben:

  • USB zum Anschluss externer Festplatten oder USB-Speichersticks.
  • HDMI-Anschlüsse zur direkten Wiedergabe von Videos auf einem Fernseher oder Monitor.
  • eSATA-Anschluss zum Anschluss externer Festplatten. eSATA hat eine Übertragungsgeschwindigkeit von 750 Megabyte oder mehr pro Sekunde – und ist damit deutlich schneller als eine Datenübertragung via USB.
  • WLAN zur drahtlosen Internetverbindung.

 

Die WLAN-Frequenzbänder: Welche sollte der NAS Server für zuhause haben?

Was die WLAN-Technologie anbelangt, so lohnt sich ein genauerer Blick. Grundsätzlich gibt es zwei WLAN-Frequenzbänder mit mehreren WLAN-Standards und unterschiedlichen Übertragungsgeschwindigkeiten:

 

 2,4-GHz-Band:

  • 11 mit einer Datenübertragungsgeschwindigkeit von 1 bis 2 Megabit/Sekunde
  • 11.b 6 Megabit/Sekunde
  • 11.g 20 Megabit/Sekunde
  • n 170 Megabit/Sekunde

 

5-Gigahertz-Band:

  • 11.a und h mit 20 Megabit/Sekunde
  • 11.n mit 170 Megabit/Sekunde
  • 11.ac mit 1.300 Megabit/Sekunde

 

Oft unterstützen ältere NAS-Systeme nur die 2,4 Gigahertz-Frequenz. Dagegen sind modernere Geräte Dual-Band-fähig und unterstützen beide Frequenzbänder. Somit kann der Server bei hoher Netzauslastung auf den anderen Kanal umschalten. Welcher NAS Server für Dein Zuhause geeignet ist, hängt von Deiner gewünschten Übertragungsgeschwindigkeit ab. Soll diese möglichst schnell sein, solltest Du auf Dual-Band setzen.

 

Welcher Prozessor für den NAS Server für zuhause?

In jedem NAS Server ist ein Prozessor integriert, der für alle anfallenden Rechenaufgaben zuständig ist. Dabei entscheidet die Anzahl der Rechenkerne und deren Taktrate (Megahertz) über dessen Schnelligkeit. Die Taktfrequenz gibt das Intervall vor, in dem die Rechenvorgänge ablaufen. Ein Hertz steht für einen Vorgang pro Sekunde. Welcher NAS Server und welcher Prozessor, hängt von der Personenzahl ab, die gleichzeitig auf das NAS-Laufwerk zugreifen wollen. In der Regel reicht ein Prozessor mit 800 Megahertz für zuhause aus.

 

Das RAID-System bestimmt, welcher NAS Server für den Heimgebrauch geeignet ist.

RAID steht für Redundant Array of Independent Disks. Dies sind die Protokolle, die für die Organisation mehrerer Festplatten in einem NAS Server verantwortlich sind. Ein RAID-System ist wichtig für die automatische Sicherung die Zugriffsgeschwindigkeit. Es gibt über 20 RAID-Level. Welches RAID-System der NAS Server für zuhause haben sollte ist schnell beantwortet: RAID-Level 0. Mit RAID 0 kannst Du gleichzeitig mehrere Festplatte beschreiben und auslesen. Dafür muss das NAS aber mit zwei Festplatten bestückt sein. Bei einem Defekt einer Festplatte kannst Du auf deren Daten aber nicht mehr zugreifen. Daher ist RAID 0 nicht zur Ablage sensibler Daten zu empfehlen. Dafür ist RAID 1 besser. Denn hier werden die Daten der einen Festplatte auf der anderen gespiegelt. Somit sind die Daten auch bei einem Defekt weiterhin abrufbar. Oft werden beide Systeme von einem NAS Server unterstützt. Welcher NAS Server für zuhause das kann, musst Du beim Kauf aber genau kontrollieren.

 

Welcher NAS Server eignet sich für zuhause?

Welcher NAS Server für zuhause geeignet ist, wird davon bestimmt, wie viele Daten auf dem Server gespeichert werden sollen und wie schnell der Server sein soll. Generell reicht für Dokumente ein geringerer Speicherplatz als für Medien wie Filme, Musik oder Fotos. Prinzipiell reicht aber für den privaten Gebrauch ein NAS Server der unteren oder mittleren Preiskategorie.


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